Mittel- und Ostdeutscher Verband für Altertumsforschung e. V.

Der Mittel- und Ostdeutsche Verband für Altertumsforschung e. V. (MOVA) wurde am 13. Mai 1991 in Halle/Saale gegründet. Sein Ziel ist die Förderung der archäologischen Forschung vornehmlich in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Er versteht sich als Regionalverband neben dem Nordwestdeutschen (NWVA) und dem West- und Süddeutschen Verband für Altertumsforschung (WSVA).

Zusammen mit diesen bildet er das Präsidium der Deutschen Verbände für Altertumsforschung als Dachorganisation. Zu ihr gehören außerdem der Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland, der Deutsche Archäologenverband und die Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts. Der MOVA vertritt das Fach Archäologie auf Bundesebene und verfolgt regionale Aufgaben, indem er das Interesse der breiten Bevölkerung an der Archäologie und der Bodendenkmalpflege weckt und dauerhaft fördert. Er unterstützt Maßnahmen, die archäologische Denkmäler und Quellen schützen und pflegen und für die Öffentlichkeit erschließen.

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Veranstaltungen

Der Verband veranstaltet Fachtagungen und wissenschaftliche Exkursionen und gibt Veröffentlichungen heraus. Der MOVA ist gemeinnützig, der Vorstand ehrenamtlich und unentgeltlich tätig; wirtschaftliche Zwecke werden nicht verfolgt. Mitglieder des Verbandes können alle juristischen Personen und Einzelpersonen werden, die sich mit der Archäologie in Mittel- und Ostdeutschland befassen oder vergleichbare Zielsetzungen haben. Das sind insbesondere Universitäts- und Forschungsinstitute, Museen auf Landes-, Kreis- und kommunaler Ebene, Denkmalschutzbehörden und -fachämter auf allen Ebenen und archäologisch arbeitende Vereine sowie Grabungsfirmen. An der Verbandsarbeit und an den Fachtagungen können alle hauptberuflichen Archäologen und interessierten Laien teilnehmen.

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Publikationen

Der MOVA hatte sich bei seiner Gründung 1991 gegenüber der Akademie Verlag GmbH bereit erklärt, die Herausgabe der Zeitschrift „Ausgrabungen und Funde“ zu übernehmen. Diese war vom Zentralinstitut für Alte Geschichte und Archäologie der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin herausgegeben worden. Die Zeitschrift war als Nachfolge des „Nachrichtenblattes für deutsche Vorzeit“ (1925-1943) im Jahr 1956 gegründet worden und führte dessen Fachtradition fort.

Um diese Tradition und den überregionalen Charakter der Zeitschrift bereits im Namen hervorzuheben, wurde sie im Jahr 1995 von „Ausgrabungen und Funde“ (1956-1995) in „Archäologisches Nachrichtenblatt“ umbenannt.

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